• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Wir werden den Aufschwung schaffen“

CSU-Kundgebung auf dem Volksfest mit MdB Max Straubinger und MdL Erwin Huber


Simbach. „Zu einem echten bayerischen Volksfest gehört eine politische Veranstaltung“, begrüßte der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Simbach, Richard Kotlarski, im Volksfestzelt zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten zur CSU-Kundgebung. Ganz besonders freute sich Kotlarski mit MdB Max Straubinger und MdL Erwin Huber zwei hochkarätige Referenten in Simbach begrüßen zu dürfen. „Politik ist eine wichtige Sache“, betonte Bürgermeister Herbert Sporrer in seinen Grußworten.

Als erster ergriff dann MdB Max Straubinger das Wort. Eine wichtige Wahl stehe am 27. September in Deutschland an, von der neue Weichenstellungen erwartet werden, so Straubinger. Er sei geprägt von der Arbeit im Gemeinderat und zehre noch heute von diesen Erfahrungen, erinnerte Straubinger an seine Arbeit im Simbacher Marktgemeinderat, in den er als 23-Jähriger gewählt wurde. Aus dieser Sicht betrachte er auch seine Arbeit im Bundestag. Bis 2008 habe man vieles für die Menschen erreicht, nicht zuletzt ein kräftiges wirtschaftliches Wachstum. Die CSU trete dafür an, die Zukunftsperspektiven im Land weiter zu stärken, in dem sie auf die wirtschaftlichen Erfolge und auf die Erfolge in der Sozialpolitik aufbaut. Wichtig sei der CSU der Schutz des Eigentums, so Straubinger und nannte in diesem Zusammenhang die Erbschaftssteuerreform. Hier sei es dem Druck der CSU zu verdanken, dass die Bürger ihr Vermögen größtenteils steuerfrei ihren Kindern vererben können. Auch Familienbetriebe, so sie erhalten bleiben, können steuerfrei übergeben werden.

 

Ihre Entscheidung bei der Wahl ist eine Entscheidung darüber, wie es in unserem Land weitergeht“, verdeutlichte auch Staatsminister a. D., MdL Erwin Huber. „Gehen Sie zur Wahl, erteilen Sie radikalen Kräften dabei eine Absage. Wir brauchen eine stabile, handlungsfähige Demokratie“, so Huber. Die SPD habe abgewirtschaftet und kann keine Regierungsverantwortung übernehmen, schoss Huber seine Pfeile auf den politischen Gegner. „Die soll sich erst einmal in der Opposition regenerieren“. Auch ansonsten trennen SPD und CSU Welten. Die CSU trete ein für Ehe und Familien. „Für uns kann es nicht sein, dass irgendwelche Lebensgemeinschaften der Ehe gleich gestellt werden“, betonte Huber. Zur inneren Sicherheit meinte Huber, Terroristen seien keine Helden, sondern Verbrecher. „Wir müssen die Möglichkeit schaffen, dass wir Terroranschläge vorbeugend unterbinden können“, forderte Huber. Wenn es Hinweise gibt, dann darf der vermutliche Terrorist sich nicht hinter der Unverletzbarkeit seiner Wohnung verschanzen.

Zu den Staatshilfen für in Schwierigkeiten geratene Konzerne vertrat Huber die Ansicht, es könne nicht sein, dass der Staat mit Milliarden diese Betriebe rette und zum Mittelständler der Gerichtsvollzieher kommt. Es dürfe auch nicht sein dass die „großen Nieten“ in der Wirtschaft mit einem goldenen Handschlag verabschiedet werden, dass Manager nur auf die eigene Situation schauen und ein ganzes Wirtschaftssystem in Misskredit bringen. Den Mittelstand bezeichnete MdL Huber als Jobmaschine. „Der Mittelstand muss Zukunft haben und sich auf den Märkten behaupten können“, forderte er. Die CSU werde weiterhin in Bayern ebenso wie in Deutschland eine mittelstandsfreundliche Politik betreiben. „Wir setzen uns dafür ein, dass Stabilität und Sicherheit oberster Maßstab sind“, machte Huber deutlich und versprach „wir werden den Aufschwung schaffen“.