• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

CSU - Neujahrsempfang 2010

Der CSU-Ortsvorsitzende Richard Kotlarski konnte beim traditionellen Neujahrsempfang im Gasthaus

Wiese neben den geladenen CSU-Mitgliedern zahlreiche Ehrengäste und Vereinsvorstände begrüßen.

Ein besonderes Dankeschön galt dem Referenten des Abends, dem Präsidenten der Fachhoch-

schule Landshut Prof. Dr. Blum.

Im Anschluss gab es für die Gäste ein reichgedecktes Buffet, wo jeder etwas für seinen Appetit

finden konnte und die Simbacher Stub´n-Musik unter Rudi Busler spielte zur Unterhaltung.>

 

Bürgermeister Herbert Sporrer meinte in seinem Grußwort, viele Menschen blickten pessemistisch

und kritisch in das neue Jahr. Es gibt gab und gibt immer offene Fragen am Beginn eines Jahres,

aber muss man deshalb pessimistisch in die Zukunft schauen. Es sei nicht alles schlecht, nur weil es schlecht geredet wird. Bügermeister Herbert Sporrer zeigte auch auf, was in der Gemeinde im vergangenen Jahr Positives erreicht wurde. Besonders die 2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket

der Bundesregierung für die energetische Sanierung des Schulgebäudes und den Umbau des Kindergartens und einer neuen Kinderkrippe seien ein Glücksfall für unsere Gemeinde. Aber auch sonst gebe es vieles Positives in der Gemeinde, wie den Bau des Bürgerhauses in Ruhstorf oder den Beschluss ein neues Feuerwehrfahrzeug für Haunersdorf anzuschaffen, wo sich der Gemeinsinn zeige, weil dort die Bürger und Vereine mit großem Einsatz und vielen freiwillig geleisteten Arbeits-

stunden sich an diesen Aufgaben beteiligen. Auch die Auszeichnung der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder für 25 jährige Arbeit in den Vereinen durch die Marktgemeinde habe viel

positive Zustimmung gefunden.

 

In seinem Vortrag über die aktuellen Entwicklungen der Schulpolitik aus Sicht der Hochschulen,

stellte Prof.Dr.Blum fest: „Es hat sich viel geändert.“ Es gebe nicht nur den Weg über das Gymnasium, auch viele andere Wege eröffnen inzwischen den Zugang zu Hochschulen und

Universitäten,. Über 44% der Studierenden würden schon jetzt diese Wege nutzen. Die einseitige

Focussierung auf einen Schultyp sei nicht mehr gerechtfertigt.

Als Neuerung stellte Prof.Dr. Blum die Bachelor- und Masterstudienabschlüsse vor, international anerkannte Abschlüsse, die im „Bologna-Prozess“ von 46 europäischen Staaten ab 2010 eingeführt

Werden und schon lange in den angelsächsischen Ländern aktuell seien.

Interessante Informationen gab Prof.Dr. Blum zu Hochschule Landshut, die mit rund 3.250 Studenten

noch eine überschaubare Größe habe. Als Vorzüge nannte er: Studium in kleinen Gruppen, intensive Betreuung, eine 24-Stunden Bibliothek, ein 20 Sprachen umfassendes Sprachzentrum, eine hervor-

ragende EDV-Ausstattung und moderne Labore. Mit ihrem Studienangebot trage die Hochschule Landshut den Kriterien „ Was braucht die Region, was braucht die Wirtschaft“ Rechnung. Sie sei

international orientiert, was etwa die Doppeldiplomierung mit internationalen Partnerschulen ein-

drucksvoll unter Beweis stelle. „Aus Landshut in die Welt – aus der Welt nach Landshut“ laute das Motto.

 

Zum Ende der Veranstaltung dankte MdB Max Straubinger dem Referenten:“Ihr Vortrag hat aufgezeigt, was ein modernes Bildungssystem zu leisten vermag.“ Die Focussierung der Bildungs-

debatte auf die Hauptschule verstelle den Blick auf die zahlreichen Möglichkeiten, die das

bayrische Bildungssystem biete.

MdB Max Straubinger verteidigte auch nochmals ausdrücklich die Steuersenkungen für die

Bürger. Es sei notwendig, gerade auch die zu entlasten, die täglich zur Arbeit gingen und mit

ihrer Leistung unseren Staat aufrecht erhielten. Ziel der Steuersenkungen sei es, die Wirtschaft

anzukurbeln und das Wachstum zu fördern, um die Arbeitsplätze zu sichern.

LZ v. 27.01.10