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CSU-Neujahrsempfang mit Bauernpräsident Walter Heidl

Der Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes fand am Sonntag, den 13.01.2013, im Alten Kino

statt. Nicht nur die Mitglieder waren eingeladen, sondern auch die Vorstände der örtlichen Vereine.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Simbacher Stubenmusik. Unter den Gästen waren auch Pfarrer Paul Mrotek, Kaplan Wojtek Mazur, Bürgermeister Max Schadenfroh aus Eichendorf, die Ortsvorsitzenden Andreas Steinberger (Reisbach) und Willy Hagenburger (Eichendorf), der Kreisvorsitzende der Seniorenunion Helmut Stieß und die Vorsitzende der Simbacher Frauenunion Brigitte Straubinger.

 

Unser Ortsvorsitzender Richard Kotlarski begrüßte die zahlreichen Mitglieder und Gäste. Er begrüßte besonders die anwesenden Vereinsvorstände und verwies auf die lange Tradition, mit der Einladung zu diesem Abend die ehrenamtliche Arbeit der vielen Simbacher Vereine zu würdigen und ein Dankeschön zu sagen.

In seiner weiteren Ansprache betonte er – es gehe Deutschland so gut wie seit zwanzig Jahren nicht mehr, Bayern gehe es noch besser und stehen in fast allen Bereichen an der Spitze aller Bundesländer und auch Simbach gehe es dank Bürgermeister Herbert Sporrer wieder gut!

 

Wir sind auf einem guten Weg und wir haben viel erreicht“, zog anschließend der Bürgermeister sein Resümee. Man habe in den letzten fünf Jahren über zehn Millionen in Kindergarten, Feuerwehren, Straßen und Baugebiete investiert und trotzdem fast zwei Millionen Schulden abgebaut.Dank sagte Bürgermeister Sporrer allen Bürgern, die sich ehrenamtlich einbringen und die Gemeinde unterstützen.

 

Die Festrede hielt dann Walter Heidl, der 2012 zum Präsidenten des Bayrischen Bauernverbandes gewählt wurde. Die Größe seiner Aufgabe zeigt, dass der Bauernverband zusammen mit seinen Tochterunternehmen eine Bilanzsumme von 200 Millionen aufweise und 2.000 Mitarbeiter beschäftige.

In seinem Streifzug durch die Landwirtschaft stellte er seinen Zuhörern zunächst Struktur und Aufgaben des Bauernverbandes mit seinen 160.000 Mitgliedern vor. Weiter referierte er über den Strukturwandel der Landwirtschaft durch Modernisierung, Technisierung und Globalisierung. „Wir nutzen unsere Möglichkeiten“, betonte der BBV-Präsident. In der Erzeugung von Nahrungsmittel habe man anerkannte Qualitätsstandarts erreicht. Seine Bauern würden zwar weiter ihren Schwerpunkt auf die Erzeugung von Nahrungsmittel legen, aber die Erzeugung von Energie brauche und wolle man als Alternative.

Die Landwirtschaft sei eine Zukunftsbranche und der BBV wolle darum mit Informationen um Verständnis für die moderne Landwirtschaft werben.

 

Zum Abschluss richtete auch MdB Max Straubinger Dankesworte an die Vereine für ihre vielfältige Arbeit in Kultur, Sport und Sozialem.

Dann verwies er darauf, dass wir heuer in einem Wahljahr sind und wichtige Entscheidungen über die Zukunft Bayerns und der Bundesrepublik fallen werden. Es sei besser keine Rot/Grünen Abenteuer einzugehen. „Die Marke CSU ist wieder etwas wert und darauf sind wir stolz!“.

(LZ 15.01.2013)