Die Lindner AG in Arnstorf feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen und will dabei Vereine, in denen sich ihre Mitarbeiter engagieren, teilhaben lassen. Deshalb lud sie den CSU-Ortsverband Simbach zu einer Besichtigung des Betriebes und der Fertigungshallen ein.

Stephanie Linder begrüßte die Teilnehmer im Saal des Lex-Gebäudes und erklärte in einem kurzen Rückblick die Entstehung der Firma Lindner in Arnstorf. Anschließend wurde ein Imagefilm mit weiteren Details zur Firma gezeigt.

Danach übernahm Werner Haas, ein ehemaliger Mitarbeiter, und erklärte die im Lex-Saal ausgestellten Muster, wie z. B. das Deckensegel für den Flughafen Hongkong oder die Metalldecken für die Moschee in Mekka. Dann ging es zusammen mit Stephanie Lindner zum Rundgang durch die Fertigung. Zuerst besichtigte die Gruppe die Fertigung der Doppelbodenstützen und die Verzinkerei. Dort erlebten sie mit, wie aus einer Rolle dickem Draht Gewindebolzen und aus Flachstahl Rohre hergestellt, automatisch verschweißt und verzinkt werden.

Anschließend ging es zur Herstellung von Doppelbodenplatten aus Holzwerkstoff. Auch hier konnte der automatische Ablauf vom Zuschneiden der großen Spanplatten über die Belagsapplikation bis zur Formatierung und Verpackung der fertigen Doppelbodenplatten auf Paletten besichtigt werden.

Danach ging es in die nächste Halle, in der mit modernsten Fertigungsmaschinen Metalldeckenfertigung hergestellt und in der Pulverbeschichtungsanlage den gewünschten Farbton erhalten. Zusätzlich konnte man verschiedene Musterplatten in allen möglichen Farbtönen und Lochmustern betrachten.

Daran schloß sich die Abteilung der Heiz- und Kühldecken an, dort werden die Metalldecken mit den Rohrleitungen für die Heizung und die Kühlung nach Kundenwunsch in Edelstahl, Kupfer oder Kunststoff versehen.

Anschließend erwartete Christine Nußbaumer, die Leiterin der Ausbildung, die Gruppe im handwerklichen Ausbildungszentrum. Sie informierte die Besuchergruppe über die Abläufe während der Ausbildung und dass aktuell in der Linder Gruppe 240 Auszubildende in 25 Berufen ausgebildet werden. Weiterhin konnten die dort aufgebauten und ausgestellten Werkstücke der Lehrlinge besichtigt werden.

Im Anschluß daran ging es über die Straße zu den Fertigungshallen der Linder Fassaden GmbH, hier war bereits Feierabend, so dass die Besichtigung nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt wurde. Stephanie Linder erläuterte dabei die Anfänge bei der Linder Fassaden GmbH.

Zum Schluß bedankten sich die Teilnehmer bei Stephanie Lindner für die interessante und informative Führung.

Die Einladung ins Schloßbräu nahm man gerne an, dort ließen die Teilnehmer den Tag bei einer zünftigen Brotzeit und Live-Musik in geselliger Runde ausklingen.

(Text Maria Hargasser}