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Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes Simbach

Die Festrede sprach Manfred Weber, MdEP und CSU-Bezirksvorsitzender

Zum traditionellen Neujahrsempfang des CSU–Ortsverbandes Simbach am Sonntagabend waren die Mitglieder und die Vertreter der örtlichen Vereine eingeladen. Manfred Weber, CSU, der seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments ist, hielt im Gasthaus Wiese die Festrede. Grußworte sprachen Bürgermeister Herbert Sporrer und der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, MdB Max Straubinger. Für die musikalische Unterhaltung während des Abends sorgte die Simbacher Stubenmusik.

CSU-Ortsvorsitzender Manfred Ertl begrüßte zu Beginn der Veranstaltung alle Anwesenden, besonders die Ehrengäste und die Redner beim Neujahrsempfang. Bürgermeister Herbert Sporrer, bedankte sich bei seinem Grußwort bei allen Vereinsvorständen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Marktgemeinde. „Es ist wichtig,  das sich alle mit ihrem Wissen und Können in das öffentliche Leben einbringen. In der Marktgemeinde ist im vergangenen Jahr viel geschehen wie die energetische Sanierung der Schule, der Straßenbau und vieles mehr. Hoffentlich wird auch 2014 ein gutes Jahr für die Marktgemeinde Simbach und mein Wunsch ist es, das alle wieder ihr Bestes geben um unsere Ziele und Visionen zu erreichen. Ich kandidiere wieder für das Amt des Bürgermeisters und möchte auch in Zukunft für die Gemeinde Simbach arbeiten“, so Bürgermeister Herbert Sporrer.

MdEP Manfred Weber erwähnte zu Beginn seiner Ansprache das Wahlergebnis in Bayern. Alleine zu regieren, ist für uns ein riesengroßer Vertrauensbeweis durch die Wähler. Im Bundestag regiert die CDU/CSU mit Angela Merkel an der Spitze. Auch hier haben uns die Wähler ihr Vertrauen geschenkt.  Bei euch in Simbach ist mit Max Straubinger ein Vertreter im Bundestag, der selbst ein tolles Ergebnis erzielte.

Die Wahl zum parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe ist eine außerordentliche Sache für ihn. Er ist nun der Manager des Alltags und trägt eine große Gesamtverantwortung in der CSU. Mit Andreas Scheuer und Max Straubinger sitzen zwei politische Schwergewichte an den Schaltstellen der Partei.

Die wirtschaftliche Lage in Bayern ist nach Ansicht von Manfred Weber bestens. „Wir sind die Topregion in Deutschland und Europa. Wir können zufrieden sein auf die Ergebnisse der Leute die in einem Ehrenamt stehen. Ebenso stolz können wir auf die Ergebnisse der Bundesregierung blicken. Besonders die Katastrophensituation beim Hochwasser hat gezeigt, wie bei uns zusammen geholfen wird. Wir Mandatsträger haben diese wunderbare Erfahrung vor Ort erlebt. Unser Dank und Respekt gilt allen, die zusammen gehalten und mitgeholfen haben“.

Weiter ging Weber auf die bevorstehenden Kommunalwahlen am 16. März und die Wahlen zum Europaparlament am 25. Mai ein. „Über 5000 Personen stehen auf den CSU-Listen. Sie stellen ihre Namen für die  Demokratie zu Verfügung. Wir sind eine lebendige Partei und wir sorgen für lebendige Kommunen und dazu brauchen wir kreative Personen. Euer Bürgermeister Herbert Sporrer hat in seiner Amtszeit zusammen mit dem Marktrat die Pro-Kopf Verschuldung um 500 Euro reduziert. Das ist eine Riesenleistung und ich wünsche ihm alles Gute für die Wiederwahl“, so der Europaabgeordnete der CSU.

„Wie sehen den die Leute eigentlich  Europa? 500 Millionen Leute bilden Europa und leben in diesem europäischen Raum. Zuerst fällt einem dazu Alltägliches ein, so der Festredner. Kleine Ärgernisse, die auch in München und Berlin passieren, gibt es für den einen oder anderen. Wir von der CSU haben für die Trinkwasserverordnung gekämpft, die in kommunaler Hand bleibt und nicht privatisiert wird. Die Finanzkrise war eine sehr kritische Lage für Europa und es wurden unvorstellbare Geldsummen bewegt. Das Geld ist sicher, aber bleibt die Geldpolitik auch stabil. Irland und Spanien sind aus dem Rettungsschirm raus. Portugal kann es vor den Wahlen für Europa noch schaffen, sie brauchen keine Hilfe mehr und zahlen die Hilfen zurück. Den Weg den Angela Merkel ging, war für Europa entscheidend und erfolgreich. Hilfen aber auch Anstrengung, war unsere Forderung an die Länder. Hoffentlich bekommen wir bei der Europawahl dafür die positive Bestätigung durch die Wähler der CDU/CSU.  Das neue Parlament wird für fünf Jahre gewählt und die Wahl ist entscheidend für Europa. Bekommen wir ein bürgerliches oder ein sozialdemokratisches Europa.  Nach der Wahl werden Verträge mit der ganzen Welt verhandelt werden. Aber ein Passus muss in den Verträgen künftig enthalten sein, das keine Produkte die durch Kinderarbeit hergestellt werden, in Zukunft noch nach Europa kommen. Es wäre für uns ein tolles Ergebnis und ein großer Wunsch der CSU, wenn wir künftig solche ethnischen und moralischen Maßstäbe durchsetzen könnten. Die CSU sieht die langfristige Weiterentwicklung von Europa ohne die Türkei. Wir müssen zuerst noch viele Hausaufgaben im bisherigen Europa erledigen, bevor wir neue Länder aufnehmen können. Wir wollen aber auch ein christlicher  Kontinent bleiben“, so Manfred Weber. Abschließend bat Weber um die Unterstützung bei den Wahlen am 26. Mai und rief zu den Anwesenden, „Wahlerfolg heißt bei uns, den Wählerauftrag ernst zu nehmen und ihn  auch  zu erfüllen“, was von den Anwesenden mit viel Beifall bedacht wurde.

MdB Max Straubinger dankte für die großartige Rede von Manfred Weber. „Eine Europäische Einigungspolitik ist notwendig. Wir müssen mit dynamischen Mandatsträgern die Zukunft in Europa gestalten. Ein enges Zusammenrücken ist notwendig. An Pfarrer Paul Mrotek gerichtet sagte Max Straubinger: „ Sie Herr Pfarrer sind das gelebte Beispiel für das Zusammenleben in Europa, mit ihrer Tätigkeit als Priester im Pfarrverband Simbach“.

„Wir wollen ein großartiges Ergebnis erzielen, damit die christlich, soziale Politik künftig einen besseren Stellenwert im Europaparlament hat“.

Max Straubinger dankte allen ehrenamtlich Tätigen. Sie leisten alle seiner Meinung nach wertvolle Arbeit und sind der Kitt für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Straubinger stellte nachfolgend die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunal- und Europawahl vor. „Ich bin stolz darauf, dass ich bei der Eurorettung mitgewirkt habe. Nur in der gemeinsamen Arbeit ist es möglich, sozialen Wohlstand aufzubauen und Radikale dürfen nicht die Oberhand in Europa bekommen“, sagte MdB Max Straubinger und forderte die Anwesenden auf zur Wahl zu gehen, denn die Europawahl hat nach seiner Ansicht eine viel höhere Wahlbeteiligung verdient, als es bisher der Fall war.