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CSU-Neujahrsempfang 2009

Gute Tradition beim Simbacher CSU-Ortsverband ist der jährliche Neujahrsempfang.

Am Sonntagabend, den 1.Februar, fand er im Gasthaus Apfelböck statt. Als Ehrengast

und Referent nahm der niederbayrische CSU-Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete

Manfred Weber daran teil.

Richard Kotlarski begrüßte als Ortsvorsitzender die vielen Parteifreunde und die geladenen

Vorstände der Simbacher Vereine. Er freue sich besonders nach vielen Jahren erstmals wieder

Mit Herbert Sporrer den 1.Bürgermeister in den eigenen Reihen willkommen zu heißen. Allen

Anwesenden wünschte Richard Kotlarski im Namen des Ortsverbandes Glück, Gesundheit und

Gottes Segen für das Neue Jahr.


Herbert Sporrer sprach ein Grußwort und listete auf, was sich in der Gemeinde seit seinem Antritt

alles getan hat. Er erwähnte die Stellung von Jugend- und Seniorenbeauftragten, das neue Amts- und Gemeindeblatt, den neuen Auftritt der Marktgemeinde im Internet und den Umbau des Bürgerhauses

in Ruhstorf. Kindergarten und Schule seien die vordringlichen Aufgaben in 2009. Gerade wegen der

Finanz- und Wirtschaftskrise brauche man viel Mut und Zuversicht.

 

 

Manfred Weber sprach in seinem Referat von 2009 als das Jahr der großen Wahlentscheidungen

In Deutschland. Die Wahl des Bundespräsidenten, Europawahl und Bundestagswahl stünden an.

Politische Inhalte will Weber dabei vermehrt in den Vordergrund rücken. „Die Bürger erwarten seriöse Antworten“.

In Sachen Europapolitik meinte der Europaabgeordnete, er wünsche sich ein demokratisches Europa,

das sich zu seinen christlichen Wurzeln bekennt. Derzeit werde über den Beitritt Kroatiens und der Türkei verhandelt. Kroatien gehöre als mitteleuropäisches Land zu Europa. Für die Türkei befürworte er eine privilegierte Partnerschaft. Freundschaft ja, aber keine Aufnahme.

Zu Europa meinte er, in einigen Bereichen brauche man mehr Europa, in anderen weniger. Ohne Vernetzung

werde man viele Probleme nicht mehr lösen können. Hier sei Europa gefragt wie noch nie, machte Weber deutlich. Die CSU könne auch selbstbewußt in die Europawahl gehen. Sie habe viel vorangebracht in den

letzten Jahren und daruf könne sie zurecht stolz sein, schloss Weber seinen Vortrag.

Max Straubinger dankte im Schlußwort den CSU-Mitgliedern für ihren Einsatz bei den Kommunal- und

Landtagswahlen. Das Jahr 2008 habe mit großen Hoffnungen begonnen, habe aber durch die Finanz-

und Wirtschaftskrise am Ende des Jahres die Politik vor große Herausforderungen gestellt. Nicht allein, nur

zusammen mit Europa könne Deutschland diese Krise bewältigen.

Die CSU sei der Anwalt der Bürger und Bürgerinnen, betonte Max Straubinger. Wir haben um die Pendler-

Pauschale gekämpft, wir haben uns bei der Erbschaftssteuer für Bauern und Mittelstand durchgesetzt und

wir haben Steuersenkungen erreicht, listete er auf.

(Text: Hargasser)