• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Lachen war Trumpf beim Starkbierfest


Das erste Starkbierfest des CSU-Ortsverbandes Simbach war ein grandioser Erfolg. Brechend voll war der Apfelböcksaal, als das „bayerische Gstanzl-Urgestein“ Renate Maier auftrat und die Stimmung zum Brodeln brachte. Renate Maier eilt ihr Ruf voraus. Als Gstanzlsängerin, Vortragskünstlerin und Hochzeitsladerin ist sie in ganz Bayern und Österreich bekannt und unterwegs. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gredbengmusik. Die drei Vollblutmusiker waren für die Gstanzlsängerin eine würdige Ergänzung.

Bürgermeisterkandidat Herbert Sporrer begrüßte launig die vielen Gäste. Zum gelungenen Auftakt wagte er sich gleich selbst ans Singen. „Je höher das’d obn bist umso tiafa kannst foin, je schöna die Dirndl, umso mera muast zoin“, sang er und hatte damit die Lacher und den Beifall auf seiner Seite.

Wie ein Sturmwind im Frühling brauste Renate Maier heran. „Heit gibt’s in Simbach zur roatn Goas an schwarzen Bock“, lachte sie und hatte gleich ein paar Gstanzl für den „schöna Buagamoastakandidatn“ parat. „I bin a junge Bäuerin, hob 41 Küa. Mei Mann sagt oan Fehla hast - dahoam bist leida nia“, stellt sie sich vor. Renate Maier ist in der Gemeinde Pfarrkirchen, in Wolfskugl beheimatat - „do is aber da Wolf auszogn, wia i eizogn bi“. 300 lebende und 600 „gstoame“ Einwohner - des hört se nach mera a - habe ihr Heimatort.

Von Renate Maier kriegten alle und alles ihr Fett ab, ob sie sich nun mit den Politikern befasste oder sich über die „urbayerischen“ Namen wie Björn und Kevin mokierte - „nach allem wos im Fernsehn lauft, wern heit die Kinder tauft“. Renate Maier ist eben „a echte Markn“ die mit viel Humor und Witz für einen kurzweiligen Abend sorgte, das Zwerchfall ihrer Zuhörer strapazierte und Heiterkeitsstürme auslöste. Herbert Sporrer und CSU-Vorsitzender Richard Kotlarski dankten ihr zum Schluss - natürlich kam das Ende für alle viel zu früh - mit einem dicken Blumenstrauß.

(Text und Bild: Maria Hargasser)